Natürliche Blutverdünner – Lebensmittel und Nährstoffe im Überblick
Viele Menschen suchen nach einer natürlichen Weise der Blutverdünnung. Die Ernährung spielt dabei eine große Rolle, da viele Lebensmittel den Blutdruck, die Durchblutung und die Gerinnungsfähigkeit von Blut beeinflussen können.
In diesem Beitrag erfahren Sie, was mit dem Begriff „natürliche Blutverdünner“ tatsächlich gemeint ist, welche Lebensmittel häufig in diesem Zusammenhang genannt werden und warum sie verschriebene blutverdünnende Medikamente nicht ersetzen können.
Außerdem zeigen wir Ihnen, welche Nahrungsergänzungsmittel aus unserem Heilnatura-Sortiment häufig von Menschen nachgefragt werden, die ihre Herz-Kreislauf-Gesundheit und einen aktiven Lebensstil gezielt unterstützen möchten.
Warum überhaupt das Blut verdünnen?
Blut übernimmt zahlreiche lebenswichtige Funktionen im Körper. Es transportiert Sauerstoff und Nährstoffe zu den Organen, versorgt die Zellen mit wichtigen Substanzen und unterstützt den Abtransport von Stoffwechselprodukten. Gleichzeitig spielt es eine entscheidende Rolle für die Blutgerinnung und damit für den Schutz vor übermäßigem Blutverlust.
Kommt es jedoch zu Veränderungen im Herz-Kreislauf-System, beispielsweise durch erhöhte Blutfettwerte, Ablagerungen in den Blutgefäßen oder Bildung von Blutgerinnseln, kann das Risiko für Erkrankungen wie Thrombosen oder andere Gefäßprobleme steigen.[1] Aus diesem Grund suchen viele Menschen nach natürlichen Blutverdünnern und fragen sich, welche Nahrungsmittel den Blutfluss unterstützen können.
Was bedeutet „natürliche Blutverdünner“?
Der Begriff „natürliche Blutverdünner“ wird häufig verwendet, ist medizinisch jedoch nicht ganz korrekt. Natürliche Lebensmittel oder Nahrungsergänzungsmittel verdünnen das Blut nicht im eigentlichen Sinne. Gemeint sind vielmehr Lebensmittel und Nährstoffe, die im Zusammenhang mit einer normalen Herz-Kreislauf-Funktion und einem gesunden Blutfluss stehen.
Verschreibungspflichtige Blutverdünner greifen gezielt in die Blutgerinnung ein und werden beispielsweise zur Vorbeugung oder Behandlung von Gerinnseln, Schlaganfällen oder anderen Herz-Kreislauf-Erkrankungen eingesetzt.[1]
Natürliche Lebensmittel können diese Medikamente nicht ersetzen und sollten insbesondere bei gleichzeitiger Einnahme nur nach Rücksprache mit dem Arzt verwendet werden, da Wechselwirkungen möglich sind. Eine ausgewogene Ernährung kann jedoch einen wichtigen Beitrag zur Gesundheit der Blutgefäße leisten.
Was wirkt blutverdünnend? Lebensmittel im Überblick
Bestimmte Lebensmittel und pflanzliche Inhaltsstoffe werden häufig im Zusammenhang mit einer normalen Durchblutung und Herzgesundheit genannt. Dabei geht es nicht um eine medizinische „Blutverdünnung“, sondern um natürliche Wirkstoffe aus Pflanzen wie beispielsweise Flavonoide oder Antioxidantien, die verschiedene Prozesse im Körper unterstützen können. Viele unserer Kunden setzen dafür auf unsere Antioxidantien-Nahrungsergänzung wie beispielsweise unsere OPC-Tropfen, um gezielt sekundäre Pflanzenstoffe zu ergänzen.
Omega-3-Fettsäuren
Omega-3-Fettsäuren tragen zur normalen Funktion des Herzens bei und werden häufig im Zusammenhang mit einer ausgewogenen Ernährungsweise genannt.[3] Sie sind beispielsweise in Lebensmitteln wie Nüssen, Lachs und Leinsamen enthalten. Wer seinen Körper zusätzlich unterstützen möchte, kann auf unsere veganen Omega 3 Tropfen setzen.
Gewürze und Kräuter
Auch bestimmte Gewürze und Kräuter können unterstützend für den Blutkreislauf wirken. Cayennepfeffer kann beispielsweise die Arterien und Blutgefäße unterstützen, während Knoblauch durch das enthaltene Allicin Blutgerinnsel hemmen kann. Ingwer kann zudem die Bildung von Thromboxan beeinflussen, während Kurkuma mit seinem Inhaltsstoff Curcumin die Aggregation von Blutplättchen reduzieren kann[6]. Zimt und bestimmte Beeren enthalten zudem natürliche Pflanzenstoffe, die in der Ernährungswissenschaft eine Rolle spielen.
Gemüse und Früchte
Viele Obst- und Gemüsesorten enthalten sekundäre Pflanzenstoffe wie Salicylate. Besonders Zitrusfrüchte liefern zusätzlich Vitamin C, das zur normalen Funktion der Blutgefäße beiträgt.[8] Rote Trauben enthalten Resveratrol, das in Studien im Zusammenhang mit der Blutplättchenfunktion untersucht wird.[7] Auch Wassermelone, fermentierte Sojabohnen, Pilze und Oliven werden häufig im Kontext einer herzbewussten Ernährungsweise genannt.
In diesem Zusammenhang werden auch Nattokinase-Kapseln sowie unser Nattokinase Komplex mit Vitamin D3 und K2 MK7 häufig von Menschen genutzt, die ihre Blutgefäße gezielt unterstützen möchten. Weitere Informationen zur Wirkung von Nattokinase finden Sie in unserem entsprechenden Blogbeitrag.
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Vitamin-E reiche Lebensmittel
Vitamin E ist unter anderem in Mandeln, Sonnenblumenkernen und pflanzlichen Ölen enthalten. Es kann dazu beitragen, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen.[9] Ergänzend dazu werden auch unsere Vitamin-E-Tropfen gerne verwendet, um die tägliche Versorgung gezielt zu unterstützen, insbesondere bei einer Ernährungsform, in der natürliche Vitamin-E-Quellen nur eingeschränkt regelmäßig verzehrt werden.
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Natürliche Blutverdünner – worauf sollte man achten?
Die Blutgerinnung ist ein lebenswichtiger Schutzmechanismus des Körpers, da sie dafür sorgt, dass Verletzungen schnell verschlossen werden und kein übermäßiger Blutverlust entsteht.[2] Werte wie der Quick-Wert dienen in der Medizin zur Einschätzung der Gerinnung des Blutes und liegen bei gesunden Menschen typischerweise im Normbereich.
Wird das Blut als „zu dick“ oder stark gerinnungsbereit wahrgenommen, kann dies das Risiko für die Bildung von Blutgerinnseln erhöhen. Gleichzeitig ist jedoch wichtig zu verstehen, dass eine zu starke Hemmung der Blutgerinnung ebenfalls Risiken birgt. Sowohl verschreibungspflichtige Blutverdünner als auch bestimmte natürliche Lebensmittel und Nahrungsergänzungsmittel können die Gerinnungsfähigkeit des Blutes beeinflussen und dadurch die Gefahr von Blutungen erhöhen.[2]
Besonders bei geplanten Operationen oder medizinischen Eingriffen sollte deshalb genau geprüft werden, welche Präparate oder Lebensmittel zuvor eingenommen wurden. Auch vermeintlich „natürliche Blutverdünner“ sollten in diesem Zusammenhang nicht unterschätzt werden und im Zweifel immer mit dem behandelnden Arzt abgesprochen werden.
Was macht das Blut sonst noch dünner?
Neben bestimmten Lebensmitteln und Nährstoffen spielt auch der Lebensstil eine wichtige Rolle für die Eigenschaften des Blutes und die allgemeine Herz-Kreislauf-Gesundheit. Besonders regelmäßige körperliche Aktivität kann dazu beitragen, den Blutfluss positiv zu beeinflussen und die Durchblutung zu fördern.
Bewegung unterstützt den gesamten Kreislauf, verbessert die Sauerstoffversorgung der Gewebe und kann dazu beitragen, Stoffwechselprozesse im Gleichgewicht zu halten. Auch ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist wichtig, da zu wenig Wasser im Körper das Blut „konzentrierter“ wirken lassen kann.
Darüber hinaus gelten ein gesundes Körpergewicht, der Verzicht auf Nikotin sowie ein insgesamt aktiver Lebensstil als wichtige Faktoren für eine normale Blutviskosität und Gefäßfunktion.
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Häufige Fragen zum Thema natürliche Blutverdünner
Sie haben noch offene Fragen zu natürlichen Blutverdünnern? In unserem ausführlichen FAQ finden Sie die Antworten auf die häufigsten Fragen zusammengefasst:
Der Begriff „Blutverdünnung“ wird im Alltag häufig verwendet, ist medizinisch jedoch nicht ganz korrekt. Tatsächlich geht es eher um die Beeinflussung der Blutgerinnung und des Blutflusses. Verschreibungspflichtige Medikamente können gezielt in diese Prozesse eingreifen. Im Bereich der Ernährung werden hingegen bestimmte Lebensmittel und Nährstoffe wie Omega-3-Fettsäuren, sekundäre Pflanzenstoffe oder antioxidative Verbindungen im Zusammenhang mit einer normalen Herz-Kreislauf-Funktion diskutiert.
Nein. Natürliche Lebensmittel oder Nahrungsergänzungsmittel können verschriebene Blutverdünner nicht ersetzen. Sie können jedoch Teil einer ausgewogenen Ernährung sein, die zur allgemeinen Herz- und Gefäßgesundheit beiträgt.
Häufig genannt werden Omega-3-reiche Lebensmittel wie Leinsamen oder Fisch, sowie Knoblauch, Ingwer, Kurkuma, Beeren, Zitrusfrüchte und fermentierte Sojaprodukte. Auch Vitamin E aus Nüssen und Samen wird oft in diesem Zusammenhang erwähnt.
Blutgerinnungsstörungen können sich durch unterschiedliche Beschwerden zeigen, je nachdem, ob die Gerinnung zu stark oder zu schwach ist. Häufige Anzeichen sind ungewöhnlich starke Blutergüsse, häufiges Nasen- oder Zahnfleischbluten sowie längere Blutungen nach kleinen Verletzungen.[2]
Bei einer erhöhten Gerinnungsneigung können hingegen Symptome wie Schwellungen, Schmerzen oder ein Spannungsgefühl in einem Bein auftreten.[1] In schweren Fällen können auch plötzliche Atemnot oder Brustschmerzen auftreten, was ein medizinischer Notfall ist.[1]
Besondere Vorsicht ist geboten, wenn bereits blutverdünnende Medikamente eingenommen werden oder Operationen geplant sind. In solchen Fällen sollten auch Nahrungsergänzungsmittel und bestimmte Lebensmittel nur nach Rücksprache mit dem Arzt verwendet werden.
Quellen & weiterführende Informationen
Für diesen Ratgeber wurden insbesondere Informationen von öffentlichen Gesundheitsinstitutionen, medizinischen Leitlinien, der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) sowie wissenschaftlichen Übersichtsarbeiten und Studien aus PubMed herangezogen.
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gesund.bund.de: Thromboseneigung (Thrombophilie)
Informationen zur Blutgerinnung, Thromboseneigung, Entstehung von Blutgerinnseln und möglichen Risikofaktoren.
gesund.bund.de – Thromboseneigung (Thrombophilie) -
gesund.bund.de: Gerinnungsstörungen
Informationen zur Funktion der Blutgerinnung, zu Gerinnungsstörungen, Blutungsneigung, Thrombosen und gerinnungshemmenden Medikamenten.
gesund.bund.de – Gerinnungsstörungen -
European Food Safety Authority (EFSA): EPA, DHA und normale Herzfunktion
Wissenschaftliche Bewertung gesundheitsbezogener Aussagen zu Omega-3-Fettsäuren, darunter EPA und DHA und deren Beitrag zur Aufrechterhaltung einer normalen Herzfunktion.
EFSA Journal – EPA, DHA and maintenance of normal cardiac function -
PubMed: Knoblauch und Blutplättchenaggregation
Systematischer Review randomisierter kontrollierter Studien zum möglichen Einfluss von Knoblauch auf die Aggregation von Blutplättchen. Die Autoren weisen auf die begrenzte und heterogene Studienlage hin.
PubMed – Garlic supplementation and platelet aggregation -
PubMed: Ingwer und Blutplättchenaggregation
Systematische Übersichtsarbeit zu klinischen und beobachtenden Studien über den möglichen Einfluss von Ingwer auf die Aggregation von Blutplättchen. Die Ergebnisse der untersuchten Studien waren uneinheitlich.
PubMed – The Effect of Ginger on Platelet Aggregation -
PubMed: Curcumin und Blutplättchen
Wissenschaftliche Übersichtsarbeit über untersuchte Einflüsse von Curcumin auf Aktivierung und Aggregation von Blutplättchen sowie zugrunde liegende Mechanismen.
PubMed – Regulatory Effects of Curcumin on Platelets -
PubMed: Pflanzenstoffe und Funktion der Blutplättchen
Wissenschaftlicher Überblick über verschiedene Pflanzenstoffe wie Curcuminoide, Resveratrol und Flavonoide und deren untersuchten Einfluss auf Signalwege und Aktivierung von Blutplättchen.
PubMed – Nutrition Phytochemicals Affecting Platelet Signaling and Responsiveness -
European Food Safety Authority (EFSA): Vitamin C und Kollagenbildung
Wissenschaftliche Bewertung gesundheitsbezogener Aussagen zu Vitamin C, darunter dessen Beitrag zu einer normalen Kollagenbildung und damit zur normalen Funktion der Blutgefäße.
EFSA Journal – Vitamin C and collagen formation -
European Food Safety Authority (EFSA): Vitamin E und oxidativer Stress
Wissenschaftliche Bewertung des Zusammenhangs zwischen der Aufnahme von Vitamin E und dem Schutz von Zellbestandteilen vor oxidativen Schäden.
EFSA – Vitamin E and protection from oxidative damage -
PubMed: Nattokinase und Gerinnungs- beziehungsweise Fibrinolyseparameter
Kleine randomisierte, doppelblinde und placebokontrollierte Cross-over-Studie mit 12 gesunden Männern zum kurzfristigen Einfluss einer Einzeldosis Nattokinase auf verschiedene Laborparameter der Gerinnung und Fibrinolyse.
PubMed – A single-dose of oral nattokinase potentiates thrombolysis and anti-coagulation profiles -
AWMF: S3-Leitlinie zur Prophylaxe der venösen Thromboembolie (VTE)
Evidenz- und konsensbasierte medizinische Leitlinie zur Einschätzung des Risikos venöser Thromboembolien und zur risikoadaptierten Thromboseprophylaxe, unter anderem bei Operationen und anderen medizinischen Risikosituationen.
AWMF – S3-Leitlinie Prophylaxe der venösen Thromboembolie -
Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE): Wasser
Informationen zur Bedeutung von Wasser für den Körper sowie zu Referenzwerten und einer regelmäßigen Flüssigkeitszufuhr.
dge.de – Wasser