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Alles über Magnesium – Wirkung, Tagesbedarf und Einnahme

Alles über Magnesium – Wirkung, Tagesbedarf und Einnahme

Magnesium ist ein essentieller Mikronährstoff, der in fast allen Körperzellen vorkommt und für zahlreiche Funktionen unverzichtbar ist. Von der Muskelfunktion über die Nervenaktivität bis hin zum Energiestoffwechsel. Trotz seiner Bedeutung wissen viele Menschen nicht genau, wie viel Magnesium sie täglich benötigen. 

In diesem Artikel erfahren Sie, wofür Magnesium im Körper wichtig ist, wie hoch der Tagesbedarf ist, wann Sie es am besten einnehmen und welche Lebensmittel besonders reich an Magnesium sind. So können Sie Ihre Versorgung im Alltag optimal unterstützen.

Was ist Magnesium und wofür ist es gut? 

Magnesium zählt zu den anorganischen Nährstoffen und wird vom Körper nicht selbst hergestellt. Es übernimmt eine zentrale Rolle in zahlreichen biologischen Prozessen:

Was ist Magnesium und wofür ist es gut?
  • Muskeln: Magnesium unterstützt die normale Muskelfunktion und Entspannung und trägt so zu Beweglichkeit und Leistungsfähigkeit bei. 
  • Nerven: Der Mikronährstoff ist entscheidend für die Reizübertragung, was für Konzentration, Reaktionsfähigkeit und mentale Stabilität wichtig ist. 
  • Energiestoffwechsel: Magnesium hilft dabei, Nahrung in Energie umzuwandeln und unterstützt damit die körperliche Leistungsfähigkeit im Alltag und beim Sport. Außerdem ist Magnesium für die Aktivierung zahlreicher Enzyme wichtig. 
  • Herz-Kreislauf-System: Es trägt zu einem gesunden Herzrhythmus bei und unterstützt die normale Funktion des Herz-Kreislauf-Systems. 
  • Knochen und Zähne: Magnesium ist wichtig für den Aufbau und Erhalt gesunder Knochen und Zähne, oft in Kombination mit Calcium und Vitamin D. 
  • Stressreduktion und Psyche: Magnesium wirkt beruhigend auf das Nervensystem, kann helfen, Stress zu reduzieren und die mentale Ausgeglichenheit zu fördern. 

Insgesamt trägt Magnesium zur körperlichen Leistungsfähigkeit, Konzentration und inneren Balance bei. Durch seine entspannende Wirkung kann es außerdem einen erholsamen und gesunden Schlaf unterstützen.

Symptome und Ursachen eines Magnesiummangels 

Ein Mangel an Magnesium kann sich auf vielfältige Weise bemerkbar machen, da das Spurenelement an zahlreichen Prozessen im Körper beteiligt ist. Typische Anzeichen sind zum Beispiel Krämpfe (insbesondere Wadenkrämpfe), Müdigkeit, Veränderung des Blutdrucks, ein unregelmäßiger Herzschlag oder eine höhere Anfälligkeit für Stress. Da viele dieser Symptome unspezifisch sind, wird ein Magnesiummangel häufig über Bluttests oder ärztliche Untersuchungen diagnostiziert. 

Die Ursachen für eine Unterversorgung sind vielfältig. Störungen im Magen Darm Trakt oder bestimmte Krankheiten können beispielsweise die Magnesiumaufnahme stören. Zudem können einseitige Ernährung, Stress oder der persönliche Lebensstil den Magnesiumverbrauch erhöhen. 

Eine gezielte Aufnahme über magnesiumreiche Lebensmittel ode

Symptome und Ursachen eines Magnesiummangels

In diesen Lebensmitteln steckt viel Magnesium

Eine ausgewogene Ernährung ist sinnvoll, um den täglichen Magnesiumbedarf zu decken. Magnesium kommt vor allem in pflanzlichen Lebensmitteln vor, aber auch bestimmte tierische Produkte liefern wertvolle Mengen. Wer regelmäßig magnesiumreiche Nahrungsmittel in seinen Speiseplan integriert, unterstützt Muskeln, Nerven, Energiehaushalt und Stressresistenz auf natürliche Weise.

Lebensmittel Magnesium pro 100 g
Kürbiskerne 535 mg
Mandeln 270 mg
Sonnenblumenkerne 325 mg
Cashewnüsse 260 mg
Haferflocken 130 mg
Vollkornbrot 80 mg
Hülsenfrüchte (z. B. Linsen) 120–160 mg
Spinat 79 mg
Bananen 27 mg
Fisch (z. B. Lachs) 30 mg

Mit einer Kombination dieser Lebensmittel lässt sich der Tagesbedarf an Magnesium auf natürliche Weise decken. Besonders praktisch ist es, Magnesium aus verschiedenen Quellen zu kombinieren, um die Aufnahme zu optimieren. In einigen Fällen kann jedoch eine zusätzliche Zufuhr von Magnesium über Nahrungsergänzungsmittel die Gesundheit zusätzlich positiv beeinflussen.

Wann sollte man Magnesium einnehmen?

Eine zusätzliche Einnahme von Magnesium kann sinnvoll sein, wenn der Bedarf über die Ernährung nicht ausreichend gedeckt wird oder der Körper zeitweise einen erhöhten Bedarf hat. Dazu gehören unter anderem folgende Situationen:

  • Bei sportlicher Aktivität: Sportlerinnen und Sportler haben einen höheren Magnesiumbedarf, da es über Schweiß und Muskeltätigkeit vermehrt verloren geht. Magnesium unterstützt die Muskelfunktion, beugt Krämpfen vor und trägt zur Regeneration bei.
  • Während der Schwangerschaft: Der gesteigerte Bedarf an Nährstoffen macht Magnesium in der Schwangerschaft besonders wichtig, um Muskelfunktion, Energiestoffwechsel und das Wohlbefinden der werdenden Mutter zu unterstützen.
  • Bei Wadenkrämpfen oder Muskelverspannungen: Häufige Krämpfe können ein Hinweis auf einen Magnesiummangel sein. Eine gezielte Einnahme kann hier vorbeugend wirken und die Muskelfunktion stabilisieren.

Vor der Einnahme empfiehlt es sich, die Magnesiumwerte ärztlich überprüfen zu lassen, um den tatsächlichen Bedarf festzustellen und eine optimale Dosierung sicherzustellen.

Tagesbedarf – wie viel Magnesium am Tag?

Der tägliche Magnesiumbedarf hängt von Alter, Geschlecht und Lebenssituation ab. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) gibt folgende Richtwerte für gesunde Erwachsene an:

Personengruppe Empfohlene Tagesmenge Magnesium
Männer 19–25 Jahre 350 mg
Männer ab 25 Jahre 400 mg
Frauen 19–25 Jahre 300 mg
Frauen ab 25 Jahre 300 mg
Schwangere 310–400 mg
Stillende 390 mg

Diese Werte decken den Grundbedarf für die normalen körperlichen Funktionen ab, inklusive Muskeln, Nervensystem, Knochen und Energiestoffwechsel. Bei erhöhtem Bedarf, z. B. durch intensiven Sport, Stress oder besondere Lebenssituationen, kann eine gezielte Ergänzung sinnvoll sein.

Tipps zu Dosierung und Einnahme von Magnesium 

Die richtige Dosierung und der passende Einnahmezeitpunkt sind entscheidend, damit Magnesium optimal im Körper wirkt. Grundsätzlich orientiert sich die Menge an den empfohlenen Tageswerten (siehe Tabelle). Die Einnahme von Magnesium kann sowohl morgens als auch abends erfolgen, abhängig von den individuellen Bedürfnissen. 

Einige Magnesiumpräparate kombinieren Magnesium mit B-Vitaminen oder Taurin, um die Aufnahme und Wirkung zu unterstützen. Taurin ist eine Aminosäure, die die Muskelfunktion, das Nervensystem und den Zellstoffwechsel unterstützt, während B-Vitamine den Energiestoffwechsel fördern. Durch diese Kombination kann Magnesium besser verwertet werden und seine positive Wirkung auf Muskeln, Nerven und Stressresistenz entfalten. 

Hochwertige Nahrungsergänzungsmittel 

Für eine besonders umfassende Versorgung eignet sich zum Beispiel unser Magnesium Komplex, der 8 Magnesiumverbindungen mit Taurin in einem Präparat vereint. So werden unterschiedliche Aufnahmewege genutzt und der Körper rundum unterstützt.

In unserem Shop können Sie ausschließlich hochwertige Mineralstoffe kaufen, die naturbelassen, vegan und frei von Zusatzstoffen sind. Damit können Sie Ihre Versorgung gezielt, zuverlässig und auf natürliche Weise ergänzen.

In diesen Lebensmitteln steckt viel Magnesium

Magnesium Nebenwirkungen und Überdosierung 

Magnesium gilt bei empfohlener Dosierung in der Regel als gut verträglich. Bei sehr hohen Mengen, insbesondere durch hochdosierte Präparate, kann es allerdings zu leichter Durchfallbildung, Übelkeit oder Bauchkrämpfen kommen. Magnesiumpräparate sollten in der Regel nicht über 300 mg pro Tag eingenommen werden, um Nebenwirkungen zu vermeiden. 

Eine Überdosierung über die Nahrung ist bei gesunden Menschen praktisch ausgeschlossen, da überschüssiges Magnesium über die Nieren ausgeschieden wird. Probleme treten meist nur bei sehr hohen Supplementmengen oder bei eingeschränkter Nierenfunktion auf. 

Daher gilt: Einnahmeempfehlungen beachten und bei Unsicherheiten oder bestehenden Erkrankungen vorher ärztlich abklären.

Häufige Fragen zum Thema Magnesium 

Sie haben noch Fragen rund um Magnesium, Einnahme oder Mangelerscheinungen? Hier finden Sie kompakte Antworten:

Ein erhöhter Magnesiumbedarf kann bei Sportlern und Sportlerinnen auftreten, da Magnesium für die Muskelfunktion und Regeneration entscheidend ist. Auch Schwangere und Stillende benötigen mehr Magnesium, um die Entwicklung des Kindes optimal zu unterstützen. Zusätzlich kann körperlicher oder psychischer Stress den Verbrauch erhöhen, sodass in diesen Situationen eine gezielte Zufuhr sinnvoll sein kann.

Magnesium kann sowohl vor als auch nach dem Sport eingenommen werden. Vor dem Training unterstützt es die Muskelfunktion und kann dabei helfen, Krämpfen vorzubeugen. Nach dem Sport fördert Magnesium die Entspannung der Muskeln, gleicht den Elektrolyt- und Mineralstoffhaushalt aus und unterstützt die Regeneration.

Die Aufnahme von Magnesium kann durch Magen-Darm-Beschwerden, eine einseitige Ernährung, bestimmte Medikamente oder hohen Alkohol- und Koffeinkonsum beeinträchtigt werden. Auch eine zu geringe Zufuhr über magnesiumreiche Lebensmittel kann dazu führen, dass der Körper nicht ausreichend versorgt wird.

Magnesium trägt auf vielfältige Weise zu unserer Gesundheit bei. Es hilft, Müdigkeit zu reduzieren, unterstützt die Herzfunktion und sorgt dafür, dass die Muskeln und Nerven optimal arbeiten. Zudem ist Magnesium entscheidend für zentrale Stoffwechselprozesse, darunter der Fettstoffwechsel und der Zuckerstoffwechsel, wodurch Energie effizient im Körper bereitgestellt wird. Darüber hinaus kann eine ausreichende Zufuhr das Risiko für Bluthochdruck senken.

Ein Mangel kann sich durch verschiedene Anzeichen bemerkbar machen. Muskelkrämpfe und Muskelzuckungen treten häufig auf, da Magnesium für die Entspannung der Muskelzellen benötigt wird. Auch Müdigkeit, Erschöpfung und Konzentrationsprobleme sind möglich, weil Magnesium an der Energieproduktion beteiligt ist. Darüber hinaus können Nervosität, Unruhe und Schlafstörungen auftreten, da Magnesium eine wichtige Rolle für das Nervensystem und die Psyche spielt.